Kinder haften für ihre Eltern! Oder „MUTTER, BITTE WANN STIRBST DU ENDLICH?

Der Titel „Mutter, wann stirbst Du Endlich?“ ist ein Buchtitel von Martina Rosenberg „ISBN: 978-3-7645-0469-7“

Ich diesem Buch erzählt die Autorin ihre Erfahrungen die sie gemacht hat, in den 9 Jahren wo sie ihrer Mutter gepflegt hat.

Frau Rosenberg habe ich auf einem Seminar in Hamburg zuhören dürfen, wo sie als Gastrednerin am 16.03.2017 gesprochen hat. Das Thema war Pflege von Angehörigen.

Eine sehr ergreifender Vortrag, der sich nicht nur um das Buch drehte, welches 2012 Veröffentlicht worden ist und ein Bestseller wurde, sondern auch davon, was nach der Veröffentlichung passiert ist und welchen Zuspruch sie in Form von Briefen bekommen hatte.

Viele haben noch lebende und vielleicht auch gesunde Eltern oder sie haben Kinder, die jetzt heranreifen und ihren Weg machen sollen, nach der Schule oder Studium oder Ausbildung.

Doch leider wissen wir, das Leben hat 3 Phasen, die Jugend, das Erwachsen- sein und das Alter. Wünschen tun wir uns alle, daß unsere Jugend möglichst lange anhält und wir möglichst viel erleben dürfen um daraus zu lernen. Doch diese Zeit holt uns schneller ein, als wir es gerne möchten und die 2. Phase und der Übergang zum Erwachsenem tritt ein, bei dem einen früher und bei den anderen etwas später. Diese Zeit möchten wir möglichst lange und vor allem Gesund erleben, bevor wir in die 3 Phase gelangen. Formulieren möchten wir diese Phase als die, dort wo wir keine Verpflichtungen mehr haben und das Leben genießen wollen. Doch leider viel zu oft haben wir zu dem Zeitpunkt nicht die nötigen Mittel oder unser Körper macht da nicht mehr so mit.

In der einen Hälfte des Lebens opfern wir unsere Gesundheit, um Geld zu erwerben. In der anderen Hälfte opfern wir Geld, um die Gesundheit wiederzuerlangen.
Voltaire (François Marie Arouet) (1694-1778), französischer Schriftsteller und Philosoph, Aufklärer

Was der Herr Voltaire so schön sagte, trifft leider viel zu oft ein!

Doch in unserer Zeit hat die Medizin sehr gute Fortschritte gemacht und unsere Lebenserwartung kann verlängert werden.

Wollen wir dieses immer und wenn nein, was haben wir uns vielleicht mal vorgenommen, um keine zu Last zu fallen? Haben wir es vielleicht vergessen?

Ein Thema über das man nicht gerne Spricht und vor allem auch nicht nachdenken möchte, aber ganz sicher trifft es nie einen selber sondern natürlich immer andere. Doch was wenn doch?

Was machen wir, wenn wir langsam feststellen, daß gewisse Alltagstätigkeiten nachlassen?

Ignorieren, ist eine gute Sache, oder? Wenn wir aufs Örtchen müssen aber nicht mehr so können, Ignorieren…..

Es wird der Zeitpunkt kommen, da benötigen wir Hilfe, ob fremde Hilfe oder die von unseren Angehörigen. Keiner möchte seinen Kindern etwas aufbürden, viele wollten sicherlich, daß es ihren Kindern mal besser geht, sie mehr aus ihrem Leben machen und was werden oder erleben was einem selber verwehrt geblieben ist oder sie einen nicht so erleben, daß man nicht mehr Stark ist und sein Alltag nicht mehr selber geregelt bekommt.

Es gibt sicher viel Gründe und Erklärungen, die man auch als Ausreden bezeichnen kann, aber ist es nicht die Angst vor der Zeit. Das wir es weg ignorieren oder vielleicht einfach nur die Zeit überstehen möchte und das Beste hoffen? Schnell und ohne große Vorankündigung und jemanden zu Last gefallen zu sein.

Ja, hier klappt es ganz gut, mit dem ignorieren der Angst und dem Zeitpunkt!

Doch das Zitat von Herrn Voltaire trifft nicht immer zu, da unser Leben leider in den wenigsten Fällen so planbar ist und etwas passiert, das uns hindert Geld anzusparen. Hierzu gibt es sicherlich tausende Begründungen, Kindererziehung, Scheidung, Job Verlust, Hausbau und noch viele Gründe mehr, die in der Phase unseres Erwachsenenlebens passieren.

Doch es gibt einen Spruch, mit Geld lässt sich vieles Regeln! Aber was ist wenn man keines hat? Sollte man Planen, jetzt nicht Pflegebedürftig zu werden, obwohl das sicherlich mit gesunder Ernährung und einem gewissen sportlichen Engagement, sicherlich weit rausgezögert werden kann. Aber der Vorsatz, so zu leben, ist nicht die Umsetzung und oftmals haben wir auch nicht die Zeit oder die Lust.

Hier sollten wir anfangen, klein und möglichst früh, ein Plan zu machen.

Angefangen mit Vorsorgevollmachten und Patientenverfügungen, die juristisch auf den neusten Stand sind, regelmäßig überprüft werden, wenn der Gesetzgeber Änderungen erlässt und die teil- oder vollunwirksam sind.

Zum anderen geldliche Absicherungen, über Versicherungslösungen die im Falle eintreten, für die man diese Abgeschlossen hat. Fälle wären Berufsunfähigkeit oder Unfall aber auch Alter, Pflege, Versterben….

 

Rufen Sie uns an und machen ein Termin!

 

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